Erasmus+ in Europa

Erasmus+ fördert die Mobilität von Studierenden sowie von wissenschaftlichem und nichtwissenschaftlichem Personal im Hochschulbereich. Teilnahmeberechtigt sind derzeit die 27 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Serbien und die Türkei.

Mit Erasmus+ können Studierende bis zu 12 Monate pro Studienlevel (Bachelor, Master, Doktorat) zu Studien- oder Praktikumszwecken im europäischen Ausland verbringen. Studienleistungen, die sie dort erbringen, erkennt ihre Heimathochschule an, sofern sie dem vorher vereinbarten Studienplan (Learning Agreement) entsprechen.

  • Erfolgreiche Absolvierung der ersten 2 Semester des Bachelorstudiums (60 ECTS); für die Absolvierung von Master-LV im Ausland: erfolgreiche Absolvierung der ersten 4 Semester des Bachelorstudiums
     
  • Es muss ein Erasmus+ Abkommen zwischen der Heimat- und Gastinstitution bestehen
     
  • Es müssen mindestens 3 ECTS/Monat des Aufenthalts für das Studium an der Heimatuniversität anrechenbar sein (bei Forschungsaufenthalten muss eine Bestätigung des Betreuers/der Betreuerin über den Forschungsfortschritt erbracht werden)
     
  • Aufenthalt zum Zweck eines Vollzeitstudiums, zum Schreiben eines Teils der Diplomarbeit, Bachelor-, Masterarbeit oder Dissertation
  • Der Aufenthalt muss mindestens 3 Monate und darf maximal 12 Monate pro Studienlevel (BSc, MSc, PhD) dauern.

ZU BEACHTEN:

Für Studienbeihilfenbezieher/innen ist ZUSÄTZLICH ZUM ERASMUS+ MOBILITÄTSZUSCHUSS, erhöhte Auslandsstudienbeihilfe möglich. Diese muss direkt über die Stipendienstelle beantragt werden (www.stipendium.at). Studierende mit besonderen Bedürfnissen und Studierende mit Kind(ern) können Sonderzuschüsse aus Mitteln der Europäischen Union beantragen.